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Poker-Glossar: Die wichtigsten Poker-Begriffe

Poker GlossarWenn sich erfahrene Spieler miteinander über Poker unterhalten, können Neulinge oftmals kaum mithalten. Geübte Spieler benutzen unzählige Poker-Fachbegriffe und -Abkürzungen. Da Englisch die offizielle Sprache des Pokers ist, werden viele Fachbegriffe auch im Deutschen benutzt. Im aktuellen Poker-Glossar 2017 präsentiert OnlinePoker.de die relevantesten und aktuellsten Begriffe des Pokerspiels. Mit diesem Wissen können Sie in kürzester Zeit nicht nur alle Pokerdiskussionen verstehen, sondern sich auch wortgewandt beteiligen.

3-Bet

Eine 3-Bet ist eine erneute Erhöhung (Re-Raise) nachdem einer Spieler gesetzt hat (Bet) und ein anderer Spieler schon erhöht hat (Raise). Sie ist die dritte Erhöhung in einer Setzrunde. Dementsprechend gelten dann auch die Begriffe 4-Bet, 5-Bet u.s.w.

Ante

Die Ante ist eine Form von Zwangseinsatz. Antes müssen von allen Spielern am Tisch bezahlt werden. Sie gelten aber nicht als Einsatz zur Setzrunde (Blinds), sondern als eine Art Teilnahmegebühr. Die Blinds (Big und Small Blind) müssen nur von zwei Spielern gezahlt werden. Sie werden zudem zum Einsatz eines Spielers hinzugerechnet. Die Antes jedoch nicht.

All-in

Ein Spieler, der am Pokertisch All-in geht, setzt entweder alle seine verfügbaren Chips oder sein ganzes Geld. Wer All-in ist, kann nicht mehr aktiv am Spiel teilnehmen. Sind noch andere Spieler in der Runde dabei, die nicht All-in sind, führen diese das Spiel normal zu Ende. Nach der letzten Setzrunde, nimmt der Spieler der All-in ist dann wieder am Showdown teil.

Bad Beat

Als Bad Beat wird eine Hand bezeichnet, die zu einem Zeitpunkt im Spiel weit vorne gegenüber einer anderen Hand liegt, aber am Ende doch noch verliert. Als Faustregel wird oft eine Chance von 5 bis 10 Prozent der vermeintlich aussichtslosen Hand auf den Sieg festgelegt.

Bluff

BluffDas Bluffen hat im Pokern eine besondere Bedeutung. Wer immer nur seine guten Hände spielt und jedes mal aufgibt, wenn er ein schwaches Blatt hat, kann am Pokertisch auf Dauer kaum erfolgreich sein. Bei einem Bluff versucht der Spieler eine stärkere Hand vorzutäuschen, als er sie eigentlich hat. Dabei gibt es einerseits einen „normalen“ Bluff, bei dem man versucht den Gegner dazu zu bringen, seine Karten wegzulegen, denn nur so kann man die Runde noch gewinnen. Bei einem Semi-Bluff kann sich dagegen ein unterlegenes Blatt noch zu einem starken Blatt entwickeln.

Bubble

Der Begriff der Bubble stammt von Pokerturnieren. Er bezeichnet die letzte Platzierung, auf der ein Spieler kein Geld gewinnt. Der Spieler, der als letzter vor dem Geld ausscheidet, wird als Bubble Boy bezeichnet.

Continuation Bet

Die Continuation Bet oder kurz C-Bet ist eines der funadamentalsten und wichtigsten Konzepte, welches Anfänger bei ihrem Spiel nach dem Flop können sollten. Von einer C-Bet redet man, wenn ein Spieler vor dem Flop gesetzt oder erhöht hat und nach dem Flop weiter setzt. Hier zeigt der Spieler, wie vor dem Flop, auch danach noch eine gewisse Aggression. Eine C-Bet kann wichtige Informationen über die anderen Spieler am Tisch liefern oder helfen, den Pot mit einem Bluff zu gewinnen, wenn man den Flop komplett verfehlt hat.

Edge

Edge ist das englische Wort für Vorteil oder Vorsprung. Wer eine Edge auf einen oder mehrere Spieler hat, hat einen gewissen Vorteil gegenüber den anderen. Ein Poker-Pro hat eine Edge auf weniger erfahrene Spieler. Auch eine überlegene Hand hat eine Edge gegenüber einer unterlegenen Hand. Auch eine bessere Position auf einen anderen Spieler kann als Edge bezeichnet werden.

Equity

Equity ist das englische Wort für Marktwert oder Kapitalanteil. Die Equity oder auch Pot Equity bezeichnet den Anteil eines Spielers am aktuellen Pot, dem zu gewinnenden Preispool. Die Equity bezeichnet seine durchschnittlichen, langfristigen Gewinnchancen beziehungsweise zu erwartenden Auszahlungen.

Expected Value

Expected ValueDer Erwartungswert, auch Expected Value oder kurz EV genannt, beziffert den möglichen, zu erwartenden Gewinn oder Verlust in einer konkreten Spielsituation. Der Erwartungswert wird berechnet, indem man die Wahrscheinlichkeiten sowie die Auszahlungen aller weiteren Spielverläufe berücksichtigt. EV ist die Summe der multiplizierten Wahrscheinlichkeiten aller Spielverläufe. Z.B.: Bei einem Münzwurf, bei dem 2 Spieler zuvor 1 Dollar in einen Pot einzahlen und der Sieger des Wurfes alles bekommt, wird die EV wie folgt berechnet: EV = Equity – Einsatz: 1$ - 1$ = 0. Jeder der Spieler hat eine 50%-ige Wahrscheinlichkeit auf den Pot in Höhe von 2$. Die Equity liegt somit bei der Hälfte des Pots. Hier können die Spieler weder Gewinn noch Verlust machen, da sie beim ersten Wurf 1$ verlieren und beim zweiten wieder 1$ gewinnen.

GTO

Der Begriff „GTO“ ist die Abkürzung für „Game Theoretical Optimum“ und stammt aus der Mathematik. Angewandt auf Poker, steht er für folgende Theorie: Wer mit einer optimale Strategie spielt, kann mathematisch seinem Gegner nie einen positiven Erwartungswert geben, egal wie dieser spielt.

Beispielsweise auf das Spiel „Stein-Schere-Papier“ angewandt bedeutet GTO: Man spielt je in einem Drittel aller Fälle „Stein“, „Schere“ und „Papier“. Was man spielt, wählt man zufällig aus. Eine solche Strategie kann langfristig kein Gegner schlagen. Doch diese Strategie stellt nicht sicher, dass man immer gewinnt, sondern nur, dass man nicht verliert.

Heads-up

Das Heads-up-Spiel beim Poker wird nur mit zwei Spielern ausgetragen. Das Heads-up ist das finale Duell bei einem Turnier, an dem die beiden letzten Spieler des kompletten Starterfeldes um den Sieg kämpfen. Zudem gibt es auch reine Heads-up-Spiele oder Turniere, bei denen jeweils nur zwei Spieler am Tisch gegeneinander antreten.

Independent Chip Model

Das Independent Chip Model (ICM) ist ein mathematisches Modell, welches in den späten Blindphasen eines Turniers bei relativ kleinen Stacks wichtig wird. Vor allem bei Deal-Verhandlungen. Das ICM weist den Chips eines Spielers einen Geldgegenwert zu. Als Basis dieser Überlegung gilt die Tatsache, dass jeder Chip für die Möglichkeit steht, bei einem Turnier im Geld zu landen und somit Gewinn zu machen. Je mehr Chips ein Spieler hat, desto besser stehen seine Chancen.

Loose

Ein Spieler, der „Loose“ spielt, spielt viele Hände. Der Gegensatz dazu heißt "tight" und bedeutet, dass man wenige Hände spielt. Zu der Feststellung wie ein Poker-Spieler spielt, gehört auch noch der Begriff „aggressive“. Ein aggressiver Spieler setzt und raist häufig. Hier lassen sich für bestimmte Spielstile Kombinationen der Begriffe wie „Tight-Aggressive“ oder „Loose-Aggressive“ bilden.

Odds

OddsDer Begriff Odds steht für die Wahrscheinlichkeit eines Outs, also die Karten, die eine unfertige Hand komplettieren, zu treffen. Um zu entscheiden, ob man passen oder weiterspielen sollte, berechnet man die Odds und die Pot-Odds. Die Pot-Odds bezeichnen das Verhältnis zwischen der Gesamtgröße des Pots und dem Einsatz, den man callen muss. Sind die Pot-Odds höher als die Odds, sollte man callen (oder erhöhen). Sind die Pot-Odds kleiner als die Odds, sollte man passen.

Outs

Als Outs werden alle sich im Deck befindlichen Karten bezeichnet, welche die eigene Hand so verbessern, dass man wahrscheinlich beim Showdown als Gewinner hervorgeht.

Rake

Als Rake oder auch Chop wird der Anteil bezeichnet, welchen der Veranstalter eines Turnieres oder Cash Games oder auch Betreiber einer Pokerseite anteilig von jedem Pot für sich behält. Im Schnitt werden 5% eines Pots als Rake abgeführt. Die Höhe des maximalen Rakes pro Hand hängt vom Anbieter und vom gespielten Limit ab.

Slowroll

Der Begriff Slowroll bedeutet einen langsamen Spielstil am Poker-Tisch. Hier hat ein Spieler in der Regel die beste Hand und braucht entweder sehr lange, um auf eine Aktion seines Gegners zu reagieren oder um seine Karten am Showdown offen zu legen.

Stake

Wer einen Pokerspieler, normalerweise Pokerprofi, staked, stellt ihm Geld zur Verfügung, so dass dieser an Turnieren oder Cash Games teilnehmen kann. Häufig holen sich Spieler so eine Unterstützung bei hohen Buy-ins, die sie selbst nicht stemmen können oder wollen. Überlicherweise bekommt ein Staker dann auch, wenn der Spieler bei einem Turnier Geld gewinnt, einen Anteil des Preisgeldes.

Tell

Ein Tell ist vor allem beim Live-Poker sehr wichtig. Als Tell bezeichnet man ein verräterisches Zeichen eines Spielers, welches Rückschlüsse auf seine Spielweise oder seine Hand zulässt. Hier gibt es bewusste und unbewusste Tells. Es gibt absichtlichte Tells von Spielern, die glauben beobachtet zu werden, und Tells von Spielern, die sich unbeobachtet fühlen. Wenn ein Spieler sehr lange zur Entscheidung braucht, kann das auch ein Tell sein (Timing-Tell).

Tilt

TiltAls Tilt (aus dem Englischen: „umkippen“) bezeichnet man den Gemütszustand eines Spielers, der sehr emotional handelt. Hat ein Spieler beispielsweise viel Pech gehabt und große Verluste hinnehmen müssen, kann es passieren, dass er verkrampft versucht diese wieder auszugleichen und so womöglich viele schwache Hände um große Pots sehr aggressiv spielt. Dabei besteht dann die große Gefahr, dass er noch mehr Chips und Geld verliert. Man sagt dann, er ist auf „Tilt“.

Value

Das englische Wort für Wert, Value, bezeichnet den Wert einer Hand oder Situation, wenn man mit ihr langfristig Gewinn macht. Eine Aktion wird „for Value“ ausgeführt, wenn sie dazu führt, langfristig mehr Gewinn zu machen. Auch der Rang einer Hand oder die Höhe einer Karte kann als Value bezeichnet werden.

Value Bet

Geht ein Spieler davon aus, dass er in der letzten Wettrunde die beste Hand hat, macht er eine Value Bet, also ein Gebot, um vom Gegner noch mehr Geld in den Pot zu bekommen und seinen eigenen Gewinn zu erhöhen. Die Value Bet hat einen positiven Erwartungswert und man vergrößert mit ihr den Pot, somit die eigene Equity und demzufolge den eigenen Gewinn.