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Bankroll Management

Bankroll ManagementEin wichtiger, unverzichtbarer Teil einer jeden Poker-Strategie ist das Bankroll Management. Jeder Poker-Spieler hat ein gewisses Kapital, welches er für die Spiele an den Poker-Tischen investieren kann und möchte, egal ob live oder online. Der verantwortungsbewusste und vorausschauende Umgang mit seinem Poker-Geld ist die Bedeutung des Begriffes Bankroll Management.

Wer einen zu großen Teil seines Kapitals bei einem Poker-Turnier riskiert, gerät in Gefahr alles zu verlieren und niemals Gewinn zu machen. Das Ziel eines guten Bankroll Management ist es, dieses Risiko zu minimieren. OnlinePoker.de erklärt, wie Bankroll Management funktioniert und warum sich jeder ernsthafte Pokerspieler daran halten sollte.

Downswings überstehen

Schwankungen (Varianz) gehören im Poker leider dazu. Selbst die besten Spieler und Profis müssen von Zeit zu Zeit Downswings ertragen. Diese können auch oft recht lange anhalten. Ein Spieler muss diese Varianz als einen Teil des Spiels akzeptieren und lernen, damit umzugehen. Damit die Downswings eine Karriere aber nicht in Gefahr bringen, bedarf es eines guten Bankroll Managements. Das bedeutet, dass ein Spieler gut mit seinem Geld haushält und nie zuviel in einem Turnier aufs Spiel setzt. Dabei gibt es folgende Regel: Man soll nie mehr als ca. 1 % seiner Bankroll in ein Turnier investieren.

Welche Limits kann ich spielen?

Bankroll ManagementDer Aufstieg eines Spielers in den Limits sollte sich an der Bankroll ausrichten. Daraus ergeben sich die Level, auf denen man spielen sollte und die man auch schlagen kann.

Spieler begehen häufig den Fehler, ein Level aufzusteigen, wenn sie eine Zeitlang gewinnen. Meistens sind sie aber auf den Aufstieg gar nicht vorbereitet und deshalb auch nicht in der Lage, eine Liga höher zu spielen. Das Ergebnis ist, dass sie am Ende mehr Geld verlieren, als sie vorher gewonnen haben, weil sie in einem zu hohen Level spielen. Man sollte erst das nächsthöhere Limit in Angriff nehmen, wenn die Bankroll groß genug ist und man das aktuelle Limit nachhaltig geschlagen hat.

Folgende Größen von Bankroll im Verhältnis zum Limit und zum Buy-in bieten eine Orientierungshilfe:

Bankroll - Limit - Buy-in

weniger als $100 - NL2 (0,01/0,02) - $2

weniger als $250 - NL4 (0,02/0,04) - $4

weniger als $500 - NL10 (0,05/0,10) - $10

weniger als $625 - NL20 (0,10/0,20) - $20

weniger als $1.250 - NL25 (0,10/0,25) - $25

weniger als $2.500 - NL50 (0,25/0,50) - $50

Risikominimierung und Gewinnmaximierung

Bankroll ManagementWichtig ist beim Bankroll Management, weder zu viel noch zu wenig zu investieren. Einerseits gilt es das Risiko zu minimieren, aber andrerseits auch seinen Gewinn zu maximieren. Wer mit $ 1.200 Turniere für $ 50 spielt, gerät in Gefahr, recht schnell einen sehr großen Teil seiner Bankroll zu verlieren. Wenn er 12 Turniere in Folge nicht ins Geld kommt, ist die Hälfte seines Kapitals weg. Wer dagegen nur Turniere für $ 1 spielt, verliert wohl kaum sein gesamtes Geld. Jedoch agiert er dann zu vorsichtig und macht zu wenig aus seinem Geld.

Was auch beachtet werden sollte: Auf höheren Levels steigt auch das Risiko. Der Grund: Die Gegner werden stärker und entsprechend steigt die Varianz. Für Hobby-Spieler, die sich nicht mit Poker ihren Lebensunterhalt verdienen müssen und die noch über andere Einnahmequellen verfügen, muss ein Bankroll Management nicht so streng ausgelegt werden, wie für Poker-Profis.

Varianten Bankroll Management

Beim Bankroll Management gibt es verschiedene Varianten, abhängig von der Risikobereitschaft. So kann man seine Bankroll „sehr konservativ“, „konservativ“, „ausgewogen“, „aggressiv“oder „sehr aggressiv“ vewalten. Hier geht es um den Spielertyp und seine persönliche Strategie. Entweder er spielt ein Limit mit einer Bankroll bestehend aus vielen Buy-ins (konservative Strategie), oder er lässt sich nur wenige Buy-ins als Reserve (aggressive Strategie).